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2.11.1 Die Kleinkörper bei den Gasplaneten

Wenn man sich mit dem Ring- und dem Kleinmondsystem beschäftigt,
so steht das immer im Zusammenhang zur Gasaufnahme.
Die Gasaufnahme und das dahinter liegende Prinzip als solches
sind schon erklärt. Jetzt geht es nur noch darum,
wie sich diese Kleinsysteme gebildet haben und welchem
Zusammenhang sie mit der Gasaufnahme stehen.

Man muss die Entwicklungsphase der Sonne vor Augen haben
und kann dann aus der Struktur der Kleinkörper schließen,
was näher passiert ist. Man muss zwischen dem inneren
und dem äußeren Kleinmondsystem unterscheiden.
Das innere Kleinmondsystem steht in Verbindung mit dem
Ringsystem und ist ein Kondensationsprodukt.

Das liegt daran, weil der Planet und das Gas in der
Nähe des Sterns so heiß waren und dann um
den Planeten komprimiert wurden.

Damit entstehen Körper, die nach außen hin größer werden,
weil sie von innen nach außen wandern und dabei heranwachsen.
Dieses innere Kleinmond- und Ringsystem ist damit
auch ein weiterer Hinweis, dass alle Gasplaneten
in der Nähe des Sterns waren.

Es geht dabei nicht nur um die Kondensation sondern
auch darum, dass die Gasplaneten eine bestimmte Rotation
vor der Gasaufnahme. Sie dürfte für alle vor der Gasaufnahme
um 9 Stunden für einen Umlauf betragen haben.
Damit hat die Strömung eine bestimmte Geschwindigkeit
und sie plattet bedingt durch die Reynoldszahl des Gases
nur in einem bestimmten Bereich ab. Nur da entstehen Körper.
Daher hat das Ringsystem nur eine bestimmte Breite.

Das äußere Kleinkörpersystem wird durch das Gas eingefangen
und gelang in eine Umlaufbahn um den Planeten.
Ohne die Gasscheibe würden diese Körper abstürzen.
Da sie aber innerhalb der Gasscheibe eine Dämpfung erfahren,
erleben sie den sanften Einfang und geraten in stabile Bahnen.
Beim Jupiter gibt es eine Ausnahme. Er hat neben dem einen Teil
der Körper des Asteroidengürtels eingefangen.